Wie jedes Jahr laden wir herzlich zur Frankfurter Buchmesse ein – mit einigen Höhepunkten. Neben einem Stapel von Neuerscheinungen von Paul Binnerts, Artem Tschech, Helmut Schulze, Claude Cahun, Marko Martin, Jan Drees und Felix Philipp Ingold am Stand freuen wir uns, unsere Autoren wie Helmut Schulze und ANH sowie Übersetzer wie Magnus Chrapkowski, Konrad Kuhn und Anna Eble am Stand in Halle 3.1. / A 142 zu begrüßen. Bei der Verleihung des Preises der Hotlist am 21. Oktober gehört das Buch Nullpunkt unseres ukrainischen Autors Artem Tschech neben neun weiteren Titeln zum starken Kreis der Anwärterinnen und Anwärter.

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Unser Autor Artem Tschech, außerhalb der Ukraine bis vor kurzem, wenn überhaupt, allenfalls aufmerksamen Lesern der New York Times ein Begriff, macht von sich reden. Nicht nur, daß die Jury zum Preis der Hotlist sein Buch Nullpunkt in einem starken Wettbewerb auf die Shortlist der letzten zehn Titel gesetzt hat. Nicht nur, daß seine aktuellen Berichte als Soldat im Ukraine-Krieg inzwischen in der FAZ erscheinen. Anna Prizkau eröffnet mit ihrer Rezension Der Hipster-Held in der heutigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Besprechungen unserer Neuerscheinung.

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Jan Drees, Literaturredakteur im Deutschlandfunk, entschlüsselt mit seinem neuen Buch Literatur der Krise eindrucksvoll Hartmut Langes Erzählkunst. Es nun in unserem Programm Arco Wissenschaft zu dessen Neuerscheinung Am Osloer Fjord oder der Fremde (Diogenes) herausgekommen. Es bietet sich an, beides im Nachgang zu Langes 85. Geburtstag gemeinsam zu würdigen.

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Beim »Welttag« der Poesie, dem 21. März, trat Endre Kukorelly im Haus der Poesie gemeinsam mit Autorinnen und Autoren aus mehreren Ländern in der Berliner Kulturbrauerei auf. Das fiel mit dem Erscheinen seines Romans ElfenTal oder Geheimnisse des Herzens zusammen. Zur ersten Buchpräsentation laden Autor und Verlag am 24. März ins Collegium Hungaricum, Berlin, ein. Munter neigeschenkt wird dabei ungarischer Wein von Winzer Horst Hummel, der das Entstehen eigenwilliger Literatur sehr nachahmenswert fördert.

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Das Entsetzen über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine macht uns nicht sprachlos. Wir setzen dem Stimmen ukrainischer Literatur entgegen. Eine gezielte Auslöschung ukrainischer Kultur und Sprache wurde bereits in der Sowjetunion zum Ziel. Die lange fehlende Eigenstaatlichkeit der Ukraine, die Vladimir Putin nun zur »Rechtfertigung« des beabsichtigten »Anschlusses« an Rußland vorgebracht hat, zeigt wohlkalkulierte Geschichtsvergessenheit. Schließlich war nach dem Zusammenbruch des Zarenreichs und der Habsburgermonarchie ein unabhängiger ukrainischer Staat 1919 durch Polen bedroht und – wie z. B. auch in Georgien – durch den Einmarsch der Roten Armee und die Einverleibung in die Sowjetunion zerschlagen worden. All das und Aktuelles aus der ukrainischen Gegenwartsautor ist auch in kommendem Arco-Büchern nachzulesen.

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In die Zukunft zu schauen, macht angesichts der bedrängenden Gegenwart wenig Freude. Im Arco Verlag ist die Ukraine ebenfalls Thema – mit ukrainischen Texten aus den Jahren zwischen Grauen und verborgener Hoffnung um den Ersten Weltkrieg, als das Land um seine Unabhängigkeit rang und gleich zwei Nachbarstaaten es sich gewaltsam einverleiben wollten. Auch kein freudiger Anlaß ist der 100. Jahrestag der Ermordung Walther Rathenaus am 24.6., zu dem wir Alfred Kerr eindrucksvolles Portrait mit »Erinnerungen an einen Freund« vorlegen.

Verfilmt wurden die zwei Romane von Heere Heeresma und Jan Wolkers, mit denen wir – nach Marga Minco – unser niederländisches Programm fortschreiben. Die Lichtgestalt der modernen niederländischen Dichtung aber ist bis heute der Flame Paul van Ostaijen, der – nach 1918 – ein ziemlich furchterregendes Berlin erlebte und mit der deutschen Avantgarde verbunden war.

Zur europäischen Avantgarde gehörten Claude Cahun – heute eine Ikone der queeren Kunst – und der noch völlig neu zu entdeckende Schweizer Gilbert Clavel. Helmut Schulze – James-Joyce- und Arrigo-Boito-Nachdichter – setzt sich experimentell über Sprachgrenzen hinweg und tischt eigne Gedichte in vier Zungen auf – tetraglott. Wie der Polsko-Italiener Arrigo Boito knüpft auch Josef Jedlička an Dante an – in seinem Fall, um das Inferno im ab 1948 stalinisierten Böhmen zu fassen. Neuerscheinungen von Arrigo Boito, Mário de Sá-Carneiro und Endre Kukorellymach(t)en den Auftakt zum neuen Jahr.

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