Für allfällige Lockdowns und Weihnachtsgeschenke warten wir mit druckfrischem Arco-Allerlei auf:

Alban Nikolai Herbsts In New York. Manhattan Roman ist vieles – auch eine literarische New-York-Reise, abseits des Glamour, musikdurchdrungen, auch eine Zeitreise – und das zudem in über 50 Photos des Verfassers. Ein Gesamtkunstwerk in Text und Bild. Mário de Sá-Carneiros Himmel in Flammen führt in die Bohème von Paris und Lissabon – und unter ziemlich überspannte Seelen … Erotik trifft auf stetig wachsenden Wahnsinn. Zwischen den Jahren laden zur Vertiefung ein: Dorothea Dieckmanns Das Land mit seinen Kindern. Ein Nachtbrief, der in einem abendlichen Garten von Virginia Woolf seinen Ausgang nimmt, sowie Andreas Steffens mit seinem Auf Umwegen. Nach Hans Blumenberg denken – beides Lektüren, die zu Folgelektüren anstiften.

Für ein perfektes Geschenk halten wir jederzeit C. F. Ramuz: Die Schönheit auf der Erde – ein zeitlos frisches Sprachkunstwerk vom Lac Léman um eine junge Frau aus Kuba, die sich gegen die Männer der Romandie behauptet – auch dies von höchster Musikalität.

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Gestern, am 8. August, starb unser Autor Tomáš Radil mit neunzig Jahren nach kurzer Krankheit in Prag. Als Dreizehnjähriger durchlebte er – der aus einer ungarischsprachigen Familie im slowakischen Parkan stammte – nach der deutschen Besetzung Ungarns vom 19. März März 1944, was Juden in Europa, verantwortet von Deutschen, angetan wurde. Getrennt von seinen engsten Familienangehörigen, die großteils im KZ umkamen, hatte Tomáš Radil als Jugendlicher in Auschwitz-Birkenau nicht mehr als eine vage Sehnsucht, noch eine kurze Weile seiner sicheren Ermordung entgehen zu können – Ein bisschen Leben vor diesem Sterben. Mit 13 in Auschwitz lautet entsprechend auch der deutsche Titel seines Überlebensberichts, der 2020 im Arco Verlag erschien. 

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Aktuell

Všechno nejlepší k 75. narozeninám, Danielo Hodrová! Herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag, Danilela Hodrová. Mit unseren Herzen sind wir heute bei unserer Autorin. Sie hat uns ihr Buch Ich sehe die Stadt ... geschenkt. Winken nach Prag, mit geballten Wünschen!

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Die Herbstvorschau bringt einen Blick zurück: Eduard Schreibers Leben ist Montage spiegelt die wilden Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aus der Perspektive des Filmemachers, Autors und Übersetzers. In großer Unmittelbarkeit kann das in seinem Arbeitsjournal aufs Neue durchlebt werden – eine Fülle von Eindrücken und Reflexionen sowie Begegnung mit der einstigen unterdrückten Avantgarde. Herbstlich die Lyrik und Stimmungen des großen ungarischen Romantikers János Arany, Petöfis Gegenstück, und doch engstem Freund … Wie sehr Péter Esterházy weiter präsent und wichtig ist, davon kündet die traditionsreiche Zeitschrift Drei Raben, die von nun an unter den Fittichen des Arco Verlags erscheinen wird. Jiři Kolářs subversives, eigenmächtiges poetisches Universum Die Leber des Prometheus – einst brachte es ihn ins Gefängnis – geht nun seinem heißersehnten Erscheinen entgegen. Und Jan Drees wendet sich nach Rainald Goetz wiederum einen markanten deutschen Gegenwartsautor zu: seine Monographie Literatur der Krise zur Novellistik Hartmut Langes setzt Maßstäbe.

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Nach starkem Echo – darunter Rezensionen von FAZ, Welt und Historiker Wolfgang Benz – und entsprechender Nachfrage mußten wir kräftig nachdrucken. Tomáš Radils Ein bisschen Leben vor diesem Sterben ist binnen kürzester Zeit bereits in der zweiten Auflage. Am 26.4. dürfte der Nachdruck im Handel sein.

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Gelukkige 101ste verjaardag, Marga Minco! Vor einem Jahr, zu ihrem hundertsten Geburtstag, hat uns Marga Minco mit ihren ersten beiden Büchern Das bittere Kraut und Ein leeres Haus im Arco Verlag beschenkt. Nun können wir schon wieder gratulieren: zum heutigen hundertersten Geburtstag – und uns für ein drittes Buch im Arco Verlag, den Roman Nachgelassene Tage, bedanken. So sind erneut wir die reich Beschenkten. Vielen, vielen Dank dafür und unsere besten Wünsche nach Amsterdam.

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